Sie suchen einen Bestatter in Darmstadt für eine Beerdigung oder Beisetzung? Vielleicht sind Sie ja auch auf der Suche nach einem alternativen Bestatttungsunternehmen?

persönliche Abschiede gestalten

[Kostbare Zeit um Tod und Bestattung - Interview]

 

 

 

Bestattungen

 

 Beratung am Lebensende

 Trauerbegleitung

 

 

   Darmstadt . Südhessen
   0 61 51 . 13 68 250


 

 

 

Corona Virus

Abschied und Trauer in Zeiten des Gesundheitsschutzes

Wie können wir Sie auf Ihren Trauerwegen hilfreich unterstützen, gerade in Zeiten in denen der Corona Virus und der daraus resultierende Gesundheitsschutz, so großen Einfluss auf das Abschiednehmen nimmt? Gemeinsam mit Ihnen suchen und finden wir die für Sie passenden Wege, innerhalb der sich täglich ändernden Vorgaben. So, dass die Zeit um Tod und Bestattung trotzdem möglichst kostbar für Sie werden kann.

Wir sind an Ihrer Seite!

 

Ist die Begleitung Sterbender,

bzw. ein Besuch am Sterbebett möglich?

Derzeit ist die Begleitung Sterbender in den meisten Krankenhäusern und Senioreneinrichtungen möglich. Jedoch häufig mit Einschränkungen die dem Schutz des Einzelnen dienen, z.B. die Zahl der Menschen am Sterbebett betreffend. Es empfiehlt sich, sich vorher zu erkundigen.

 

Totenfürsorge

Die für die Angehörigen oft so wichtige Totenfürsorge, also das Waschen und Ankleiden und Verabschieden am offenen Sarg, muss leider in den Hintergrund treten und andere Formen des Abschiednehmens vom gestorbenen Menschen gefunden werden. Wir schauen mit Ihnen gemeinsam, welche Formen für Sie stimmen.

 

Gibt es nach wie vor die Möglichkeit der Erdbestattung?

Es darf weiterhin zwischen einer Erd- und Feuerbestattung gewählt werden!

 

Dürfen Trauerfeiern stattfinden?

Städte und Kommunen haben ihre Trauerhallengeschlossen und die Zahl der Teilnehmenden stark reduziert, um die Ansteckungsgefahr mit Covid 19 zu minimieren. So dass die Zeremonie und die Beisetzung unter freiem Himmel, am Grab stattfindet. Die Zahl der erlaubten Teilnehmenden schwankt je nach Kommune und passt sich den Vorgaben der Bundes- und Landesregierung an.

 

Mitgefühl und Verbundenheit trotz Abstand

Unsere Wahrnehmung zeigt, dass eine neue Form von Offenheit und Verbundenheit entsteht – auch wenn ein größerer Abstand zueinander eingehalten wird und von Händeschütteln sowie Umarmungen abgesehen wird. Dem Augenkontakt, den Worten und der Begegnung miteinander kommt eine neue, wichtige Bedeutung zu.

 

Wie die Personen, die nicht an der Trauerfeier teilnehmen können, ihrem Mitgefühl und Ihrer Trauer Ausdruck geben können:

  • Abschiedsgrüße können aufgeschrieben und eingesammelt, werden, so dass sie am Tag der Beisetzung von der Familie mit ins Grab gegeben werden können.
  • Die Menschen die zur Trauerfeier kommen wollten, zünden zum Zeitpunkt der Beisetzung eine Kerze an und begleiten die Zeremonie in Gedanken.
  • Man kann die Trauerfeier als Video aufzeichnen, so dass der Film später, zum Beispiel bei einer Gedenkveranstaltung, gemeinsam angesehen werden kann.
  • Kondolenzbriefe, Mails und Sprachnachrichten gewinnen an Bedeutung. Schreiben Sie Ihre Gefühle auf und investieren Sie Zeit in eine aussagekräftige Kondolenzkarte oder einen persönlichen Brief. Erzählen Sie den Angehörigen von gemeinsamen Erlebnissen mit der/dem Verstorbenen und was Sie an ihr/ihm so geschätzt haben. Aus diesen kostbaren Worten kann ein Erinnerungsbuch entstehen.
  • Die Trauerfeier mit anschließender Beisetzung findest zunächst im engsten Kreis statt, die größere Trauerfeier als Erinnerungsfeier später, wenn die Corona-Krise vorbei ist, oder an einem der besonderen Tage im Trauerjahr – wie z.B. dem Geburtstag. Hierauf können Sie auch schon in Anzeigen und Trauerbriefen hinweisen.
  • Sicherlich haben Sie noch weitere Ideen…

 

Was tun bei Einsamkeit,

die durch die von außen gesetzter Isolation entsteht?

 

Die Trauernden selbst

  • Manche Trauernde schreiben ihre Gedanken auf, andere gehen Spazieren, oder beginnen den Dialog mit ihren gestorbenen Menschen zu pflegen. Greifen Sie auf die Dinge zurück, die Sie bereits früher durch Lebenskrisen getragen haben. Manchmal hilft auch einfach nur ein still im Sessel sitzen, oder ein Rückzug ins Bett.
  • Mittlerweile bieten zahlreiche professionellen Trauerbegleiter*innen ihre Unterstützung auch via Telefon und Skype an. Auch im Internet gibt es zahlreiche Informationen für Trauernde.

 

Das Umfeld

  • Fragen Sie die Trauernden, was Sie angesichts der „Ausgangssperre“ brauchen?
  • Senden Sie ein „Ich bin für dich da!“ oder andere passende Nachrichten per Messenger / Whats-App, damit die Trauernden wissen, dass sie sich bei Bedarf an Sie wenden können. Bieten Sie Ihre Unterstützung im Alltag an, und organisieren einen Einkauf oder andere wichtige Aufgaben für die die Kraft fehlt.

 

Wir wünschen Ihnen, dass aus Ihrer Trauer und aus der aktuellen Krise Neues, Heilsames wachsen kann!

 

Video: Über die Möglichkeit eine Trauerfeier zu gestalten in Zeiten der Kontakteinschränkung - von memento Bestattungen