Was tun im Todesfall?
Wenn ein Mensch gestorben ist, entstehen oft viele Fragen. Was ist jetzt wichtig? Was muss als Nächstes geschehen?
Wir geben Ihnen Orientierung, erklären die nächsten Schritte und besprechen mit Ihnen, was jetzt zu tun ist.
Rufen Sie uns an: 06151 13 68 250

Die ersten Schritte nach einem Todesfall
Wenn ein Mensch gestorben ist, muss nicht alles sofort geschehen. Sie dürfen sich einen Moment Zeit nehmen. Gern auch zwei. Durchatmen. Sie dürfen in Ruhe Abschied nehmen.
Wenn Sie unsicher sind oder Fragen haben, können Sie uns auch gleich anrufen – unabhängig von der Reihenfolge der folgenden Schritte.
Wenn ein Mensch zu Hause gestorben ist
1
Nehmen Sie sich Zeit
Wenn der letzte Atemzug erwartet wurde und kein Notfall vorliegt, müssen Sie nicht sofort handeln.
2
Informieren Sie eine Ärztin oder einen Arzt
Der Tod muss ärztlich festgestellt und die Todesbescheinigung ausgestellt werden.
3
Benachrichtigen Sie nahestehende Menschen
Vielleicht möchten weitere Angehörige oder Freunde noch einmal kommen.
4
Rufen Sie uns an
Wir besprechen mit Ihnen die nächsten Schritte und wann eine Überführung sinnvoll ist.
Ein verstorbener Mensch muss grundsätzlich nicht sofort abgeholt werden. Oft ist es möglich, noch einige Stunden oder über Nacht zu Hause gemeinsam Zeit zu verbringen. Wir klären mit Ihnen, was in Ihrer Situation möglich ist.
Wenn ein Mensch im Krankenhaus gestorben ist
Das Krankenhaus kümmert sich um die ersten medizinischen Schritte. Eine Überführung erfolgt in der Regel nicht sofort. Meistens kann der verstorbene Mensch mindestens bis zum nächsten Werktag im Krankenhaus bleiben. Bei einem Todesfall am Wochenende sind die weiteren Schritte häufig erst in der folgenden Woche möglich.
Wenn ein Mensch in einer Pflegeeinrichtung oder in einem Hospiz gestorben ist
Häufig kümmert sich das Personal um die ersten notwendigen Schritte. Wie lange der verstorbene Mensch dort bleiben kann, hängt von der jeweiligen Einrichtung ab. Sprechen Sie mit den Mitarbeitenden über Ihre Wünsche und die Möglichkeiten für einen persönlichen Abschied. Wir unterstützen Sie gern bei der Abstimmung.
Bei einem Unfall, Suizid oder Verdacht auf Gewalteinwirkung
In diesen besonderen Situationen muss die Polizei informiert werden. Sie übernimmt zunächst die notwendigen Schritte. Auch dann können Sie Kontakt zu uns aufnehmen. Wir besprechen mit Ihnen, was bereits möglich ist und was zunächst abgewartet werden muss.
Was jetzt wichtig ist – und was Zeit hat
Nach einem Todesfall gibt es Dinge, die zeitnah geklärt werden müssen. Dazu gehören die ärztliche Feststellung des Todes und die Frage, wann und wohin die verstorbene Person überführt werden soll.
Viele andere Entscheidungen haben Zeit.
Wie möchten Sie Abschied nehmen? Möchten Sie bei der Versorgung des verstorbenen Menschen dabei sein oder selbst etwas übernehmen? Welche Bestattungsform kommt infrage? Wie soll eine Abschiedsfeier gestaltet werden? Welche Schritte im Abschiednehmen möchten Sie überhaupt gehen?
Sie müssen das nicht alles auf einmal wissen oder entscheiden. Wir erklären Ihnen die Möglichkeiten, besprechen, was wann geklärt werden muss, und begleiten Sie dabei, Ihren eigenen Weg zu finden.
Sie entscheiden, was Sie selbst gestalten möchten, wobei Sie Unterstützung wünschen und was Sie in unsere Hände geben.

Sie entscheiden, was Sie selbst gestalten möchten, wobei Sie Unterstützung wünschen und was Sie in unsere Hände geben.
Wir hören ihnen zu
Wie wir Sie im Todesfall begleiten
Wenn Sie uns anrufen, hören wir erst einmal zu. Was ist geschehen? Wie ist die Situation gerade? Was brauchen Sie jetzt?
Manchmal hilft es, zunächst in Ruhe zu sprechen. Manchmal braucht es klare Antworten und einen konkreten Plan. Gemeinsam klären wir, was als Nächstes notwendig und sinnvoll ist.
Wie es danach weitergeht, hängt von Ihrer Situation ab. Vielleicht kommen wir zu Ihnen nach Hause, vielleicht vereinbaren wir zunächst ein Gespräch. Vielleicht stimmen wir die Überführung aus einem Krankenhaus, einer Pflegeeinrichtung oder einem Hospiz ab. Wir besprechen mit Ihnen die Möglichkeiten und vereinbaren die nächsten Schritte.
Wobei wir Sie unterstützen
Wir begleiten Sie bei allem, was zwischen dem Tod eines Menschen und seiner Bestattung ansteht:

Orientierung und Beratung
Wir erklären, was notwendig ist, welche Möglichkeiten Sie haben und welche Entscheidungen anstehen.

Überführung und Totenfürsorge
Wir kümmern uns um den verstorbenen Menschen. Wenn Sie möchten, können Sie bei seiner Versorgung dabei sein oder selbst etwas übernehmen.

Persönliche Abschiednahme
Wir ermöglichen Raum und Zeit, um dem verstorbenen Menschen noch einmal nahe zu sein und Abschied zu nehmen, wenn Sie möchten.

Formalitäten und Organisation
Wir besprechen die notwendigen Unterlagen, übernehmen vereinbarte organisatorische Aufgaben und kümmern uns um die erforderlichen Abstimmungen.

Gestaltung des Abschieds
Wir entwickeln mit Ihnen eine persönliche Abschiedsfeier und besprechen, welche Rituale, eigenen Ideen und Formen der Beteiligung für Sie stimmig sind.
Sie können vieles selbst tun, gemeinsam mit uns gestalten oder ganz in unsere Hände geben.
Wir zeigen Ihnen die Möglichkeiten, ohne Ihnen Entscheidungen vorwegzunehmen, die Sie selbst treffen möchten.
Weiterführende Informationen rund um Abschied und Bestattung
Manche Fragen möchten Sie vielleicht genauer klären. Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über Ihre Möglichkeiten.
Versorgung Verstorbener / Totenfürsorge
Was geschieht bei der Versorgung eines verstorbenen Menschen? Und wie können Sie dabei sein oder selbst etwas übernehmen?
Wo und wie können Sie einem verstorbenen Menschen noch einmal begegnen?
Wie können Kinder einbezogen werden, wenn ein Mensch gestorben ist?
Wie gestalten wir gemeinsam den Weg vom Tod bis zur Bestattung? Wie wir Sie begleiten und welche Möglichkeiten Sie haben, selbst aktiv zu werden.
Wir sind für Sie da
Wenn ein Mensch gestorben ist und Sie Fragen haben oder Unterstützung brauchen, rufen Sie uns an. Wir hören zu und besprechen mit Ihnen, was jetzt wichtig ist.


