Bestattungskultur – Raum für Begegnung und Austausch

Wie wir mit Sterben, Tod und Trauer umgehen, ist Teil unserer Kultur. Sie verändert sich mit den Menschen, ihren Bedürfnissen und den Fragen, die sie bewegen.

Wir möchten diesen Wandel mitgestalten. Deshalb beschäftigen wir uns auch über unsere Arbeit als Bestattungshaus hinaus mit Fragen rund um Tod und Abschied. Wir teilen Wissen, eröffnen Räume für Begegnungen und laden dazu ein, gemeinsam über Vorstellungen und Gewohnheiten nachzudenken und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Bestattungskultur geht uns alle an

Wie wir Abschied nehmen, wie wir trauern, wie wir mit verstorbenen Menschen umgehen und ihrer gedenken – all das ist Teil unserer Bestattungskultur.

Sie ist nichts Festgeschriebenes. Sie entsteht aus Traditionen, gesellschaftlichen Entwicklungen, persönlichen Erfahrungen und den Bedürfnissen der Menschen. Und sie verändert sich.

Spätestens seit den 1980er-Jahren werden bestehende Vorstellungen zunehmend hinterfragt und neue Wege im Umgang mit Sterben, Tod und Trauer gesucht und gestaltet.

Auch heute verändern sich Bedürfnisse und Vorstellungen. Menschen möchten verstehen, was nach einem Todesfall geschieht, eigene Entscheidungen treffen und Abschiede persönlich gestalten.

Wir verstehen Bestattungskultur deshalb als einen gemeinsamen kulturellen Raum, in dem Fragen gestellt, Erfahrungen geteilt und Gewohnheiten hinterfragt werden dürfen. So möchten wir an einer menschenfreundlichen Endlichkeitskultur mitwirken.

Als Bestatter sind wir Teil dieses Raumes. Wir bringen unser Wissen und unsere Erfahrungen ein, hören zu und lernen von anderen. Denn wie wir mit Sterben, Tod und Trauer umgehen möchten, ist keine Frage, die ein Berufsstand allein beantworten kann.

Es ist eine Frage, die uns alle angeht.

Miteinander ins Gespräch kommen

Wissen teilen, Fragen stellen, miteinander lernen

Was geschieht eigentlich nach einem Todesfall? Welche Möglichkeiten gibt es, Abschied zu nehmen? Was ist erlaubt, was ist üblich – und was könnte auch anders sein?

Wir möchten Wissen zugänglich machen, Unsicherheiten abbauen und Menschen ermutigen, eigene Fragen zu stellen. In Vorträgen, Gesprächen und anderen Formaten beschäftigen wir uns gemeinsam mit Sterben, Tod, Bestattung und Trauer – auch unabhängig von einem konkreten Trauerfall.

Dabei geht es uns nicht nur darum, Antworten zu geben. Wir möchten auch zuhören, unterschiedliche Perspektiven kennenlernen und miteinander ins Gespräch kommen.

Bildungsarbeit kennenlernen

Wissen zugänglich machen

Begegnungen schaffen, Austausch ermöglichen

Ob Gesprächsrunde, Informationsabend, Workshop oder Tag der offenen Tür: Wir schaffen Gelegenheiten, sich mit Sterben, Tod und Trauer auseinanderzusetzen, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Manchmal entwickeln wir eigene Veranstaltungen, manchmal entstehen sie aus den Fragen und Interessen von Menschen und Gruppen, die auf uns zukommen. Wir arbeiten mit Hospiz- und Palliativteams, Ehrenamtlichen, Schulklassen, Kindergartengruppen und anderen Interessierten.

Auch bei öffentlichen Veranstaltungen und Messen bringen wir unsere Perspektiven ein und lassen uns von anderen anregen. Die Formate können ganz unterschiedlich sein. Entscheidend ist für uns, dass Begegnung und Austausch möglich werden.

Veranstaltungen entdecken

Was uns bewegt

Bestattungskultur ist ständig in Bewegung. Neue Fragen entstehen, gesellschaftliche Entwicklungen verändern unsere Vorstellungen und Begegnungen bringen uns auf neue Gedanken.

Wir greifen Themen auf, die uns beschäftigen, teilen Erfahrungen und geben Einblicke in unsere Arbeit und unser Nachdenken über Sterben, Tod und Trauer.

Aktuelles entdecken

Gedanken und Perspektiven zur Bestattungskultur

Was verändert sich in unserem Umgang mit Sterben, Tod und Trauer? Welche Fragen beschäftigen uns, und welche neuen Perspektiven entstehen?

In unseren Beiträgen greifen wir solche Themen auf, teilen Wissen und laden zum Weiterdenken ein.

Sie möchten mit uns ins Gespräch kommen?

Sie haben Fragen, Anregungen oder eine Idee, wie wir gemeinsam Themen bewegen können? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.