trauerbegleitende Bestattungen – persönliche Abschiedswege ermöglichen

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Zwischen Tod und Bestattung liegt weit mehr als Organisation.
Es ist eine Zeit des Abschiednehmens, in der Menschen ihren eigenen Umgang mit dem Tod und ihrer Trauer finden.

Persönliche Abschiede gestalten – selbst und begleitet

Was Menschen in dieser Zeit erleben und wie sie ihren Abschied gestalten, kann weit über die Beisetzung hinaus von Bedeutung sein. Erfahrungen, die in dieser Zeit entstehen, können sie auf ihrem weiteren Trauerweg begleiten und vielleicht sogar stärken.

Deshalb fragen wir bei sterbenleben nicht nur, wie eine Bestattung gestaltet werden soll, sondern vor allem, was die Menschen brauchen, die Abschied nehmen.

Wir geben Orientierung, zeigen Möglichkeiten und finden gemeinsam heraus, was für Sie stimmig ist. Ob Sie selbst etwas übernehmen oder vieles in unsere Hände geben: Entscheidend ist, dass der Abschied zu Ihnen passt.

Die Zeit zwischen letztem Atemzug und Beisetzung vom Ende her denken

Bei sterbenleben verstehen wir Bestattung und Trauerbegleitung nicht als zwei voneinander getrennte Aufgaben. Denn wer einen Verlust erlebt, erlebt Trauer. Von Beginn an.

Deshalb denken wir die Zeit zwischen dem letzten Atemzug eines Menschen und seiner Beisetzung vom weiteren Lebens- und Trauerweg der Menschen her, die Abschied nehmen.

Was könnte ihnen jetzt guttun? Welche Erfahrungen könnten für sie wichtig sein, auch über die Beisetzung hinaus?

Welche Schritte möchten sie selbst gehen, bei welchen wünschen sie sich Begleitung und welche wären vielleicht überfordernd oder schlicht nicht notwendig?

Diese Fragen begleiten unsere Arbeit. Denn nicht jeder Mensch braucht dasselbe, um einen Verlust allmählich begreifen und einen eigenen Umgang damit finden zu können.

Manche Menschen möchten selbst handeln und gestalten. Andere brauchen Abstand und möchten Aufgaben abgeben oder Entscheidungen ganz bei uns lassen. All das können stimmige Wege sein.

Trauerbegleitende Bestattungen bedeuten für uns, gemeinsam mit den Menschen Trittsteine zwischen Tod und Beisetzung zu schaffen, die tragfähig für den weiteren Abschieds-, Trauer- und Lebensweg sein können.

Nicht jeder Mensch braucht dasselbe

Wir hören zu, bevor wir beraten.

Nicht die Bestatter:innen
geben den Weg vor

Nach einem Todesfall müssen oft in kurzer Zeit Entscheidungen getroffen werden. Gleichzeitig fehlen vielen Menschen in dieser ungewohnten Situation Wissen, Erfahrung und Sicherheit.

Unsere Aufgabe ist es, Orientierung zu geben. Wir hören zu, erklären Zusammenhänge, zeigen Möglichkeiten und beraten zu den nächsten Schritten. Dabei achten wir darauf, was Sie gerade wissen möchten, welche Entscheidungen anstehen und was vielleicht noch Zeit hat.

Denn nicht jede Möglichkeit muss sofort besprochen und nicht jede Entscheidung sofort getroffen werden. Wir möchten Sie weder mit Informationen überfordern noch Ihnen Entscheidungen abnehmen, die Sie selbst treffen möchten.

Wir trauen Ihnen zu, Ihren eigenen Abschiedsweg zu finden – auch in einer Zeit voller Trauer und Unsicherheit. Und wir sind an Ihrer Seite, wenn Sie Begleitung, fachliche Sicherheit oder Entlastung brauchen.

Wir hören zu, bevor wir beraten. Wir erklären, bevor wir empfehlen. Wir fragen, bevor wir entscheiden.

Welcher Weg gegangen wird, bestimmen nicht wir.
Entscheidend sind Sie.

Wenn unterschiedliche Wünsche zusammenkommen

Oft begleiten wir nicht nur einen einzelnen Menschen, sondern Familien, Freunde und andere Zugehörige. Dabei können ganz unterschiedliche Wünsche und Vorstellungen zusammenkommen. Was dem einen Menschen durch vertraute Traditionen Halt gibt, kann sich für einen anderen einengend anfühlen. Und was für manche neu und ungewohnt ist, kann für andere genau richtig sein.

Wir nehmen diese unterschiedlichen Bedürfnisse ernst und suchen gemeinsam nach einem Abschiedsweg, in dem sie ihren Platz finden können.

Handlungsfähigkeit ermöglichen – Nähe und Distanz selbst bestimmen

Nach dem Tod eines nahestehenden Menschen können Sie selbst entscheiden, handeln und gestalten – auch wenn gerade vieles schwer, ungewohnt oder überwältigend ist.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viel selbst zu machen. Es geht darum, dass Sie selbst bestimmen können, wie nah Sie am Geschehen sein möchten, welche Aufgaben Sie übernehmen und was Sie lieber in unsere Hände geben.

Sie können. Sie müssen nicht.

Ein Beispiel ist die Totenfürsorge: Sie können bei der Versorgung eines verstorbenen Menschen dabei sein und selbst etwas übernehmen, wenn Sie das möchten. Sie können diese Aufgabe aber auch vollständig uns überlassen.

Was sich heute richtig anfühlt, muss morgen nicht mehr passen. Vielleicht möchten Sie zunächst Abstand halten und später doch noch etwas selbst tun. Vielleicht ist es umgekehrt. Auch das darf sein.

Entscheidend ist nicht, wie viel Sie selbst machen, sondern dass Sie Ihren eigenen Umgang mit Nähe, Distanz und Beteiligung finden können. Und dabei sind wir an Ihrer Seite.

Sie können. Sie müssen nicht.

Orientierung für die Schritte zwischen Tod und Beisetzung

Die folgenden Themen geben Ihnen Orientierung. Sie können dort weiterlesen, wo Sie gerade Fragen haben oder mehr erfahren möchten.

Den verstorbenen Menschen versorgen und
Abschied nehmen

Waschschale für die Versorgung eines verstorbenen Menschen, auf einem Tisch im warmen Sonnenlicht.

Totenfürsorge

Bei der Totenfürsorge geht es um die Versorgung des verstorbenen Menschen und um die Möglichkeit, ihm dabei noch einmal nahe zu sein. Sie können selbst etwas übernehmen, dabei sein oder die Versorgung vollständig uns überlassen.

Mehr zur Totenfürsorge

Heller Holzsarg mit Sonnenblume und weiteren Blumen.

Abschiednahme & Aufbahrung

Einen verstorbenen Menschen noch einmal sehen, ihm nahe sein oder bewusst Abstand halten: Eine persönliche Abschiednahme kann ganz unterschiedlich aussehen. Wir zeigen Ihnen, welche Möglichkeiten es dafür gibt.

Mehr zu Abschiednahme & Aufbahrung

Den Abschied und die Bestattung gestalten

Vier Luftballons steigen bei Sonnenuntergang in den Himmel.

Abschiedsgestaltung, Feiern & Rituale

Eine Abschiedsfeier kann traditionell oder ungewöhnlich, still oder lebendig sein. Entscheidend ist nicht, wie außergewöhnlich sie gestaltet wird, sondern ob sie zum verstorbenen Menschen und zu den Menschen passt, die Abschied nehmen.

Mehr zu Abschiedsgestaltung, Feiern & Ritualen

Verschieden gestaltete Urnen mit Regenbogen, Sonne und Naturmotiven stehen auf einem Holzregal.

Bestattungsarten

Welche Bestattungsart kommt infrage? Welche Unterschiede und Möglichkeiten gibt es? Wir informieren Sie und begleiten Sie bei der Entscheidung, welcher Weg für Sie stimmig ist.

Mehr zu den Bestattungsarten

Wasserschale mit Waschlappen und Blumen auf einem Holztisch im warmen Sonnenlicht.

Bestattungsorte & Friedhöfe

Auch der Ort einer Bestattung will bedacht sein. Erreichbarkeit, Grabpflege, Naturverbundenheit oder die persönliche Verbindung zu einem Ort können dabei eine Rolle spielen. Wir zeigen Möglichkeiten in Darmstadt und Umgebung.

Mehr zu Bestattungsorten & Friedhöfen

Was außerdem wichtig werden kann

Ein Unterlagen und Stift auf einem Holztisch mit Brille, Blumen und brennender Kerze.Abschiedsraum mit Sessel und warmem Licht. Rechts ist ein Holzsarg teilweise zu sehen.

Bestattungskosten

Was kostet eine Bestattung, welche Kosten sind notwendig und welche hängen von Ihren Wünschen und Entscheidungen ab? Wir erstellen Ihnen eine individuelle Kostenaufstellung und erklären Ihnen, wie die Kosten zustande kommen.

Mehr zu Bestattungskosten

Ein braunes Kuscheltier liegt auf der Rückenlehne eines blauen Sofas.

Kinder und Tod

Kinder gehören selbstverständlich zu den Menschen, die Abschied nehmen. Sie haben eigene Fragen, Bedürfnisse und Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Wir denken sie von Anfang an mit und zeigen, wie sie alters- und situationsgerecht einbezogen werden können.

Mehr zu Kinder und Tod

Wie wir Sie begleiten können

Sie müssen noch nicht wissen, wie der Abschied aussehen soll oder welche Entscheidungen Sie treffen möchten.

Vielleicht haben Sie bereits konkrete Vorstellungen. Vielleicht wissen Sie gerade überhaupt nicht, wo Sie anfangen sollen. Beides ist in Ordnung.

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir hören Ihnen zu, klären gemeinsam, was jetzt wichtig ist, und besprechen die nächsten Schritte.