Nach der Beerdigung:
Wie geht es weiter?

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Mit der Trauerfeier und Beisetzung geht eine intensive Zeit zu Ende. Vieles musste bedacht, entschieden und gestaltet werden. Danach wird es manchmal erst einmal still.

Trauer endet nicht mit der Beisetzung

Manche Menschen brauchen Zeit zum Durchatmen, andere wünschen sich neue Aufgaben oder weitere Unterstützung.

Trauer endet nicht mit der Beisetzung. Jeder Mensch findet seinen eigenen Weg, mit dem Verlust zu leben. Wir hoffen, dass die Erfahrungen und Erinnerungen aus der gemeinsamen Zeit des Abschiednehmens auf diesem Weg hilfreich sein können.

Auch nach der Bestattung bleiben wir ansprechbar. Wir geben Orientierung und helfen Ihnen, passende Unterstützung für Ihren weiteren Weg zu finden.

Was passiert nach der Beerdigung?

Auch nach der Beisetzung bleiben wir zunächst mit Ihnen in Kontakt. Wir melden uns bei Ihnen, um zu erfahren, wie Sie die Abschiedsfeier und Beisetzung erlebt haben, wie es Ihnen inzwischen geht und welche Fragen vielleicht noch offen sind.

Manchmal reicht dafür ein Telefonat. Manchmal nehmen wir uns noch einmal gemeinsam Zeit für ein persönliches Gespräch. Wir schauen zurück auf den Weg, den wir miteinander gegangen sind, und besprechen, was möglicherweise noch zu klären ist.

Das können organisatorische Fragen und Formalitäten sein, die Gestaltung von Danksagungen oder auch Gedanken und Erfahrungen, über die Sie noch einmal sprechen möchten.

Unser Ansatz der trauerbegleitenden Bestattung konzentriert sich auf die Zeit zwischen Tod und Beisetzung. Mit unserem abschließenden Kontakt möchten wir diese gemeinsame Zeit gut abrunden.

Wenn Sie darüber hinaus Unterstützung im Umgang mit Ihrer Trauer suchen, helfen wir Ihnen gerne dabei, passende Angebote und Menschen zu finden, die Sie auf Ihrem weiteren Weg begleiten können. Dafür sind wir mit verschiedenen Menschen, Gruppen und Einrichtungen in Darmstadt und Umgebung vernetzt.

Nicht jeder Mensch braucht dasselbe

Digitale Trauerbegleitung mit grievy

Nicht immer möchte man mit anderen Menschen über die eigene Trauer sprechen. Manchmal ist es hilfreich, sich zunächst allein mit Gedanken, Gefühlen und Erinnerungen auseinanderzusetzen – im eigenen Tempo und zu selbst gewählten Zeiten.

grievy bietet dafür einen digitalen Raum. Hier finden Sie Informationen darüber, was Menschen in ihrer Trauer erleben können. Sie können von den Verlustgeschichten anderer erfahren, ein eigenes Trauertagebuch führen oder sich mit anderen Menschen austauschen, wenn Sie das möchten.

Das Angebot können Sie über eine App oder am Computer nutzen. Die Nutzung über unseren Zugangscode ist für Sie kostenfrei.

grievy kennenlernen und Zugangscode erhalten

grievy kann eine persönliche Trauerbegleitung ergänzen, ersetzt sie aber nicht.

Wenn Kinder trauern

Kinder trauern häufig anders als Erwachsene. Manchmal sind sie mitten im Spiel, im nächsten Moment tieftraurig – und kurz darauf spielen sie wieder weiter. Wie beim Springen in eine Pfütze tauchen sie in ihre Trauer ein und springen wieder heraus. Das ist eine ganz normale Form kindlicher Trauer.

Wie Kinder Tod und Abschied verstehen, hängt unter anderem von ihrem Alter und ihrer Entwicklung ab. Und jedes Kind bringt seine eigenen Erfahrungen und Voraussetzungen mit.

Wir geben Eltern und anderen Zugehörigen gerne Orientierung und Anregungen für den Umgang mit trauernden Kindern. Dazu gehört auch unsere umfangreiche Sammlung an Kinderbüchern, die Tod, Abschied und Trauer auf unterschiedliche, altersgerechte Weise thematisieren.

Wenn Kinder oder Familien darüber hinaus Begleitung brauchen, helfen wir bei der Suche nach spezialisierten Angeboten in Darmstadt und Umgebung.

Mehr dazu erfahren Sie auf unserer Seite Kinder und Tod.

Sie können. Sie müssen nicht.

Manchmal braucht ein Abschied erst später Raum

Nicht jeder Verlust findet unmittelbar Raum für einen bewussten Abschied. Manchmal entstehen erst Jahre oder Jahrzehnte später Fragen, Wünsche oder das Bedürfnis, sich einem Verlust noch einmal zuzuwenden.

Wir sind überzeugt: Auch lange zurückliegende Verluste können im Hier und Jetzt bewusst betrachtet und gestaltet werden. Vielleicht durch ein persönliches Ritual, eine Abschiedsfeier oder eine andere Form des Erinnerns und Gedenkens.

Unser Schwerpunkt liegt auf der Begleitung zwischen Tod und Beisetzung. Dennoch können Sie sich auch mit solchen Anliegen an uns wenden. In einem gemeinsamen Gespräch können wir zunächst herausfinden, was Sie gerade beschäftigt und welche Unterstützung sinnvoll sein könnte.

Manchmal können wir selbst Impulse geben oder eine Gestaltung begleiten. Manchmal ist eine weiterführende Trauerbegleitung bei Menschen aus unserem Netzwerk der passendere Weg.

Welche Unterstützung passt jetzt?

Manchmal hilft schon ein Gespräch, um die eigenen Fragen zu sortieren. Manchmal braucht es eine Begleitung über einen längeren Zeitraum.

Wenn Sie unsicher sind, welche Unterstützung für Sie passend sein könnte, sprechen Sie uns gerne an. Gemeinsam können wir schauen, welche Möglichkeiten es gibt.